Alternativen zu einem expansiven Konsum | SAGW-Newsletter März 2021
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SAGW-Newsletter März 2021
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Alternativen zu einem expansiven Konsum

Die sozial-ökologische Krise lässt sich «nach allem vernünftigen Dafürhalten weder kurzfristig noch mit einfachen technischen Lösungen» beenden. Vielmehr braucht es «tiefgreifende Veränderungen von Lebensformen, Konsum- und Produktionsmustern» (vgl. Bornemann / Christen im letzten SAGW-Bulletin «Der Nachhaltige Staat»).
 
Die gesellschaftspolitische Dimension von Nachhaltigkeit und Konsum sind im Blick auch der offiziellen Schweiz: So hält der Bundesrat in seiner «Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030» (Vernehmlassungsvorlage), zurückhaltend, aber im Kern doch auf Veränderung zielend, unter anderem als Ziel fest: «Die Menschen sind sich der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen ihres Lebensstils bewusst.»

Drei Beispiele aus Forschung und Praxis  
 
Geisteswissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler befassen sich nicht erst seit gestern mit Nachhaltigkeit. Doch scheint es, dass gerade Fragen des nachhaltigen Konsums in jüngster Vergangenheit im Fragen-Kern, um den sich geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung gruppiert, stärker verankert sind als noch vor einigen Jahren.
 
Nachhaltigkeit durch Kunst
  • Welchen Einfluss hat die Kunst auf die Umwelt und die Gesellschaft? Und wie kann sie den Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit unterstützen? Diese Fragen stellte der Workshop «Sustainability Through Art» (von der SAGW unterstützt). Die achte Ausgabe der «Sustainable Consumption Transition Series» versammelt nun die Beiträge des Workshops. Kunst sei unter anderem dann nachhaltig, wenn sie die Reflexivität fördere und die künstlerische Praxis gegenüber dem Kunst-Produkt anerkenne, schreibt das Organisatorenteam in der Einleitung. Gleichsam könne auch Nachhaltigkeit, verstanden als die Fähigkeit über die Welt zu reflektieren und in ihr zu handeln, zu einer Form von Kunst werden.
zum Workshop-Paper «Sustainability Through Art»
 
Konsum-Korridore
  • Wie sieht ein nachhaltiges Leben aus, das nicht auf Verzicht setzt? Das Buch «Consumption Corridors. Living a Good Life within Sustainable Limits» macht ein Angebot. Im Zentrum steht dabei das Konzept der «Konsum-Korridore», die den Raum zwischen zwei Polen bezeichnen: einem minimalen Konsum, der aber immer noch genügend Ressourcen für ein gutes Leben beinhaltet, und einem maximalen Konsum, der die Möglichkeiten anderer für ein gutes Leben aber nicht gefährden darf. 
zum Buch «Consumption Corridors» (Open Access)
 
Einkommen für den ökologischen Übergang

  • Einige Kantone der Schweiz bauen Nachhaltigkeit zunehmend in die Staats-DNA ein. So prüfen die Kantone Waadt und Jura derzeit die Umsetzung eines sogenannten «Einkommens für den ökologischen Übergang» («revenu de transition écologique»). Das Modell wurde von der Lausanner Wirtschaftsphilosophin Sophie Swaton entwickelt und wird von der Stiftung Zoein gefördert. Es zielt darauf ab, Aktivitäten im Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens, die heute oft wenig valorisiert sind, gezielt zu unterstützen. Mit Geld – und einem Bündel sozialer Innovationen. 
zur Seite der Stiftung Zoein
 
Neues Info-Mailing der SAGW
 
Wo geschieht innovative Forschung im Bereich der Konsumforschung? Wer arbeitet an neuen Projekten? Die SAGW möchte mit ihrem neuen thematischen Schwerpunkt «nachhaltiger Konsum» Expertinnen und Experten vernetzen, Forschung und Projekte sichtbar machen und die Vielfalt der Perspektiven anregen. Ein neues Info-Mailing der SAGW informiert in unregelmässigen Abständen über Aktualitäten aus dem sich formierenden Netzwerk und darüber hinaus.

zum Portal «Nachhaltiger Konsum» der SAGW / Anmeldung Info-Mail

Illustration: Marlene Iseli
Inhalt
arrow     Aktion «Mal Denken!»: The Good, the Bad, the Ugly
arrow     Den Forschungsrahmen mitgestalten
arrow     SAGW-Blog: aktuelle Themen in der «décodage»
arrow     Chancengleichheit und die Schweizer Nachhaltigkeitsstrategie
arrow     Die politische Zahl
arrow     Agenda im April
arrow     Calls
arrow     Publikationen
Aktion «Mal Denken!»: The Good, the Bad, the Ugly
Vor einem Monat hat die SAGW die Aktion «Mal Denken!» gestartet, in der unter anderem in einem Spiel 24 Schweizer Denkmäler bewertet werden können. Wie haben die Spielerinnen und Spieler Denkmäler bewertet? Welche Statue wollen sie unbedingt verändern? Zeit für eine (unvollständige) Etappenbilanz.
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The Good
Über 80 000 in den Boden eingelassene Messingplatten erinnern weltweit an die Opfer des Holocaust, seit letztem Jahr auch in Zürich. Das Projekt birgt zwar Kontroversen. Dennoch würden 87 Prozent der Spielerinnen (Stand 25. März) die «Stolpersteine» so belassen, wie sie sind. Damit belegt das vergleichsweise junge Denkmal punkto Zustimmung den ersten Platz.
 
The Bad
Die Ortschaft Rünenberg (BL) ist ausserhalb des Baselbiets wohl wenig bekannt. Dort steht jenes Denkmal, das mit 64 Prozent die meisten Spieler verändern würden: Der Gedenkstein für den Handelsmann, Kolonialisten und Figur des Wildwest-Mythos Johann August Sutter. Das Denkmal sorgte 2020 für Aufmerksamkeit, als es Aktivistinnen und Aktivisten mit einem «blutverschmierten» Tuch verhüllten.
 
The Ugly
Seit 2003 begrüsst das Fabelwesen Mocmoc die Reisenden am Bahnhof Romanshorn (TG). Einen erfundenen Gründungsmythos repräsentierend, fällt die schwarz-gelbe Polyester-Plastik vor allem visuell auf. Allerdings nicht positiv: Mocmoc erhält von den Spielerinnen im Schnitt nur 1,5 von 5 Sternen für sein Aussehen und steht damit ganz unten im Gesamtranking.
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Den Forschungsrahmen mitgestalten
Interview mit Laura Bernardi, Präsidentin der Abteilung 1 des Forschungsrats
Seit Anfang Jahr ist Laura Bernardi, Soziologin und Mitglied im Vorstand der SAGW, im Amt als Präsidentin der Abteilung 1 (Geistes- und Sozialwissenschaften) des Forschungsrats im Schweizerischen Nationalfonds. Im Interview mit der SAGW spricht sie über ihre neue Funktion und darüber, weshalb für sie förderpolitisches Engagement zentraler Bestandteil einer wissenschaftlichen Karriere ist.
arrow    zum Interview
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SAGW-Blog: aktuelle Themen in der «décodage»
«décodage» – ein Blog als reflexives Journal des Zeitgeschehens. Zuletzt erschienen sind:
 
«Maximierung der Objektivität und Minimierung der Neutralität»: Aktivismus in den Sozialwissenschaften

Die Philosophin Irène Pereira hinterfragt die Idee der wissenschaftlichen Neutralität und diskutiert die Legitimität aktivistischer Forschung in den Sozialwissenschaften (auf Französisch).
 
Abgeschaltet. Wie das neue Internetgesetz in der Türkei den Journalismus bedroht

Die Sozialanthropologin K. Zeynep Sarıaslan über Politik, digitale Kulturen und Informationsfreiheit in der Türkei. Und darüber, wie die türkische Regierung die Regulierung von Hate Speech im Netz als Vorwand für Zensur nutzt.
arrow    zum Blog «décodage»
Chancengleichheit und die Schweizer Nachhaltigkeitsstrategie
Zeig' mir dein Elternhaus und ich sage dir, ob du studieren wirst
In seiner «Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030» (Vernehmlassungsvorlage) nennt der Bundesrat die Chancengleichheit als eines von drei Schwerpunktthemen. Dazu gehöre, «diskriminierende Barrieren, die sich aus der sozioökonomischen oder geographischen Situation oder aus Aspekten der sozialen, kulturellen und persönlichen Identität ergeben, zu beseitigen.»
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Bildungssystem hat Aufholbedarf

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz begrüssen in ihrer Stellungnahme zur Strategie die Wahl dieses Schwerpunktthemas und die Stossrichtung. Sie betonen aber auch, dass sich Bildung in einer Wissensgesellschaft wie der Schweiz stark auf die übrigen Sozialziele der Agenda 2030 («Armut beenden», «Gleichstellung der Geschlechter» oder «Ungleichheit verringern») auswirke. Hier habe das hiesige Bildungssystem Aufholbedarf, attestierte Markus Zürcher Ende Februar in einem Beitrag im SAGW-Blog: Es selektioniere stark und trage nicht zur Chancengleichheit bei.
 
Das Thema ist nicht neu. Die Diskussion über soziale Mobilität und Chancengleichheit im Bildungssystem läuft seit Jahrzehnten – und wird gerade heute intensiv fortgeführt. Mehrere Beispiele aus der aktuellen Forschung zeichnen ein vielstimmiges und durchaus kontrastreiches Bild.
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Die politische Zahl



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Die kommunale Abstimmung im Städtchen Moutier über den Verbleib im Kanton Bern oder den Wechsel zum Kanton Jura bewegt die restliche Schweiz nur mässig. Das war früher anders, weil Kantonswechsel von Gemeinden dem obligatorischen Referendum unterstanden. Dieses Erfordernis wurde mit der neuen Bundesverfassung 1999 abgeschafft. So war der Kantonswechsel von Vellerat vom Kanton Bern zum Kanton Jura 1996 die letzte entsprechende nationale Abstimmung.

Wie hoch war damals die nationale Zustimmung – immerhin die dritthöchste in der Geschichte der eidgenössischen Abstimmungen?
 
a.     75,34 Prozent
b.     86,17 Prozent
c.     91,64 Prozent

Richtig ist...? Die Antwort finden Sie am Ende dieses Newsletters.
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Politik wiederholt sich und was heute wichtig und aktuell erscheint, war es oft auch früher schon. Année Politique Suisse macht diese Repetitivität von Politik sichtbar und die seit 1965 bestehende Chronik zur Schweizer Politik legt Wurzeln heutiger Entscheidungen frei.
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Jeder Frau ihre Stimme
Gespräch über Frauengeschichte im cliocast #13
Fünf Jahrzehnte, sieben Historikerinnen, fünf Essays: Das Buch «Jeder Frau ihre Stimme. 50 Jahre Schweizer Frauengeschichte 1971-2021» (Verlag Hier und Jetzt) erzählt den historischen Wandel von der neuen Frauenbewegung der 1970er-Jahre bis hin zur Me-Too-Debatte in der Gegenwart. Im Podcast von infoclio.ch unterhalten sich die drei Autorinnen Denise Schmid, Leena Schmitter und Anja Sutter mit Moderator Jan-Friedrich Missfelder unter anderem über das Verhältnis von Frauengeschichte und Frauenbewegungsgeschichte.
arrow    zum cliocast
 
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Quellen zum Frauenstimmrecht
Archive legen umfassende Dossiers vor
Gleich mehrere Schwergewichte in der Schweizer Landschaft der Gedächtnisinstitutionen publizierten in diesen Tagen und Wochen Quellen-Dossiers zur Geschichte der Emanzipation und des Frauenstimmrechts, darunter:
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Meet the #NCCRWomen!
Nationale Forschungsschwerpunkte schliessen sich für Kampagne zusammen
Zum 50. Jahrestag des Frauenstimmrechts in der Schweiz haben die derzeit laufenden 22 Nationalen Forschungsschwerpunkte (National Centres of Competence in Research NCCR) gemeinsam eine Kampagne lanciert, um die Arbeit von Forscherinnen sichtbar zu machen. Bis zum 31. Oktober werden täglich Videos produziert, in denen sich Wissenschaftlerinnen vorstellen und erklären, was sie tun und warum sie es tun.
arrow    zur Kampagne
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O-Ton
«Usually invisible and taken-for-granted, acts of translation take place around us all the time. But in the field of literary translation, questions of authorial voice and speaking position matter. (…) Nevertheless, if humans only translated the familiar, how would we ever have an inkling of the astonishing world out there that is not familiar?»  (Mridula Nath Chakraborty, Is this the end of translation?, in: The Conversation, 11.3.2021)        
Agenda im April
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03.04.2021
Online
Universität Zürich
Podcast: Von Medien, Internet, Wirtschaft, gutem Leben, Ethik, Kreditpunkten und Konsum. Ein Jahr sprechendes Denken
Veranstaltungsreihe «Verantwortungsvoller(-loser) Konsum»
TA-SWISS, Swissfuture
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12.04.2021
Online via Zoom
Science after Noon: Wissenschaftliche Integrität - gemeinsam Standards schaffen
Akademien der Wissenschaften Schweiz
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22.04.2021
Online via Zoom
Science after Noon: Forschung nicht über sondern trotz Covid-19
Akademien der Wissenschaften Schweiz
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22.04.2021
18.15–20.00 Uhr
Veranstaltungsform wird noch bekanntgegeben
Situierte Kognition und der neu-mechanistische Ansatz
Referat von Mark-Oliver Casper (Universität Kassel)
krino – Philosophische Gesellschaft Bern
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24.04.2021
Zug / online (wird noch bekannt gegeben)
Von der Grossen Pest bis zum Bundesstaat: ein archäologischer Blick auf die Schweiz 1350–1850
8. Einführungskurs in die Archäologie der Schweiz
Archäologie Schweiz
Calls
Ausschreibungen für Projekte
Bundesamt für Energie
Sweet-Call 2021-1 zum Thema «Living & Working»
  • Ziel: Förderung von Innovationen, die zur erfolgreichen Umsetzung der Energiestrategie 2050 und der Erreichung der Schweizer Klimaziele nötig sind
  • Offen für: Konsortien, die über mehrere Jahre an trans- und interdisziplinären Projekten arbeiten. Erwünscht ist insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen, Privatwirtschaft und öffentlicher Hand
  • Projekt-Laufzeit: 8 Jahre
  • Frist: Ausschreibung startet im April 2021
mehr Informationen

Bundesrat / Schweizerischer Nationalfonds
Nationales Forschungsprogramm (NFP) 79 «Advancing 3R – Tiere, Forschung und Gesellschaft»

  • Ziele: Erarbeitung von Orientierungs- und Handlungswissen; Erforschung der ethischen, rechtlichen, sozialen, kulturellen und ökonomischen Aspekte von Tierversuchen; Reduktion der Anzahl und Verbesserung von Tierversuchen in der wissenschaftlichen Forschung
  • Offen für: alle Disziplinen
  • Umfang: 20 Millionen Franken
  • Laufzeit: 5 Jahre
  • Frist: Ausschreibung startet im Frühjahr 2021
 mehr Informationen
Ausschreibungen für Tagungsbeiträge
Universitätsbibliothek Bern
Open Access Tage 2021 (Präsenztagung mit Livestream)
27.–29. September 2021

Zentrum Paul Klee, Bern
  • Thema: Partizipation
  • Zielpublikum: Fachpersonen aus Bibliotheken, Wissenschaftsinfrastruktur und -administration sowie Verlagen
  • Formate: Vorträge, Workshops, Poster und Tool-Marktplatz
  • Sprachen: deutsch, englisch
  • Einreichefrist Abstracts: 18. April 2021
zur Ausschreibung

Forum Landschaft, Alpen, Pärke (FoLAP)
Vierte nationale Tagung Parkforschung Schweiz

15. Oktober 2021
Berufsbildungszentrums Natur und Ernährung, Schüpfheim
  • Thema: Wechselwirkungen zwischen Pärken und ihrem Umfeld
  • Zielpublikum: ForscherInnen in Pärken und Unesco-Welterbestätten, Personen aus Verwaltung, NGOs, Planungsbüros, explizit adressiert sind auch anwendungsorientierte Untersuchungen
  • Formate: Workshops, Präsentationen
  • Sprachen: deutsch, französisch, englisch
  • Einreichefrist Abstracts: 30. April 2021
zur Ausschreibung
Publikationen
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Das Hoffnungsbarometer im Pandemie-Jahr 2020
Krisen können als Lebensprüfungen verstanden werden, die mitunter auch positive Veränderungen, Entwicklungen und persönliches Wachstum auslösen. So das Fazit des zwölften Hoffnungsbarometers, den die Schweizerische Vereinigung für Zukunftsforschung Swissfuture zusammen mit der Universität St. Gallen, der Swiss Positive Psychology Association und der Tageszeitung 20 Minuten herausgab. Mehr als 7000 Personen aus der deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Schweiz nahmen an der zugrunde liegenden Online-Umfrage teil.
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SAGW-Bulletin 3/20: Der Nachhaltige Staat
Fragen Sie sich, ob die Covid-19-Pandemie, der anthropogene Klimawandel, das Artensterben und die Proteste gegen soziale Ungleichheit verschiedene Facetten einer einzigen globalen sozial-ökologischen Krise sind? Und ob die Wissenschaft oder die Politik die Deutungshoheit über den gesellschaftlichen Umgang damit haben soll? Denken Sie, es gibt einen spezifisch «helvetischen» Weg zur Nachhaltigkeit? Es gibt gerade viele Fragen. Das Bulletin reflektiert, seziert, systematisiert die Rolle und die Verantwortung des «nachhaltigen Staats» aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
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Angesteckt. Zeitgemässes über Pandemie und Kultur
Zombies, Vampire, kriegerische Invasion: In der Popkultur gibt es viele Bezüge zu Pandemie und Ansteckung. Die Literaturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen zeigt in ihrem neuen Buch (Echtzeit Verlag), wie wichtig Narrationen und Metaphern für das Erfassen der Jetztzeit sind. In der Talkreihe der «Initiative Geisteswissenschaften» (Universität Zürich und FU Berlin) spricht sie mit dem Wissenschaftsjournalisten Beat Glogger über den Beitrag der Literatur im Umgang mit der Pandemie und dem «Wettkampf der Geschichten» in der Politik.
arrow    zum Video «Der Mensch braucht Geschichten»
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Die richtige Lösung ist…
C: Die nationale Zustimmung betrug sage und schreibe 91,64 Prozent. Auch alle 23 Stände standen geschlossen hinter der Vorlage. Weitere Infos, interaktive Karten und historisches Kampagnenmaterial finden Sie bei Swissvotes – der Datenbank zu Schweizer Volksabstimmungen seit 1848.
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Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften
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Laupenstrasse 7
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Schweiz

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